Was kostet dich das Bieten und Kaufen?
Das Anlegen deines Kontos, das Durchstöbern der Lose und das Abgeben von Geboten kosten dich nichts. Eine Gebühr fällt nur an, wenn du am Ende der Gebotsphase den Zuschlag erhältst.
Als Käufer zahlst du dann ein Aufgeld von 15 Prozent auf den Zuschlagspreis. Dieses Aufgeld stellen wir dir nach dem Zuschlag per Rechnung, die du per Überweisung begleichst. Die Umsatzsteuer ist in der Rechnung ausgewiesen.
Wichtig: LagerLos nimmt keine Kaufpreiszahlung entgegen. Das eigentliche Warengeld für den Inhalt des Loses fließt direkt zwischen dir und dem Verkäufer, und zwar bei der Abholung vor Ort. Über LagerLos läuft nur die Gebühr, nicht der Kaufpreis.
- Anmelden, Stöbern, Bieten: kostenlos
- Käufer-Aufgeld: 15 Prozent auf den Zuschlagspreis, inkl. ausgewiesener USt
- Abrechnung: Rechnung nach Zuschlag, Zahlung per Überweisung
- Warengeld: direkt an den Verkäufer bei der Abholung vor Ort
Was kostet dich das Verkaufen?
Auch als Verkäufer zahlst du nur im Erfolgsfall. Wird dein Los zugeschlagen, berechnen wir dir eine Provision von 10 Prozent auf den Zuschlagspreis. Bleibt dein Los unverkauft, entstehen dir keine Kosten.
Die Provision stellen wir dir nach dem Zuschlag per Rechnung, mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Den Kaufpreis für den Inhalt kassierst du selbst direkt vom Käufer bei der Abholung, LagerLos ist an dieser Zahlung nicht beteiligt.
Bevor du zum ersten Mal ein Los einstellst, identifizieren wir dich als Verkäufer. Bei altersbeschränkten Losen ist zusätzlich ein Altersnachweis ab 18 Jahren nötig.
Rechenbeispiel: Zuschlag bei 400 Euro
Ein konkretes Beispiel macht die Gebühren greifbar. Angenommen, ein Los bekommt den Zuschlag bei 400 Euro:
- Käufer: 400 Euro Warengeld direkt an den Verkäufer vor Ort, plus 60 Euro Aufgeld (15 Prozent von 400 Euro) per Rechnung an LagerLos, inkl. USt.
- Verkäufer: erhält 400 Euro Warengeld direkt vom Käufer, zahlt 40 Euro Provision (10 Prozent von 400 Euro) per Rechnung an LagerLos, inkl. USt.
Unterm Strich behält der Verkäufer in diesem Beispiel 360 Euro, und der Käufer gibt insgesamt 460 Euro aus. Die 400 Euro Warengeld wechseln dabei direkt vor Ort den Besitzer, nur die 60 Euro und die 40 Euro laufen als Rechnung über LagerLos.
So läuft die Gebotsphase und die Abrechnung
Jedes Los läuft über eine Gebotsphase von 7 Tagen. Damit niemand in der letzten Sekunde überrumpelt wird, gibt es einen Soft-Close: Fällt in den letzten 2 Minuten noch ein Gebot, verlängert sich die Laufzeit um weitere 2 Minuten.
Du kannst ein Maximalgebot hinterlegen. Das System bietet dann automatisch immer nur so viel wie nötig, um dich an der Spitze zu halten. Dein Maximum bleibt dabei geheim. Manche Lose haben zusätzlich einen geheimen Mindestpreis, der erreicht werden muss, damit es zum Zuschlag kommt.
Verkauft wird immer der komplette Inhalt eines Loses, wie gesehen, nicht der Raum selbst und kein Einzelstück daraus. LagerLos vermittelt dabei nur zwischen Käufer und Verkäufer. Der Kaufvertrag entsteht allein zwischen diesen beiden. Es handelt sich um einen freihändigen Verkauf an den Höchstbietenden, nicht um eine öffentliche Versteigerung nach Paragraf 383 BGB.
Deckel für neue Käufer und Zahlungssicherheit
Damit alles seriös und nachvollziehbar bleibt, gilt für neue Käufer zunächst ein Limit: Du kannst mit deinem Konto zu Beginn bis 300 Euro bieten. Sobald du deine erste Rechnung beglichen hast, wird dieses Limit angehoben und du kannst höher mitbieten.
Weil das Aufgeld und die Provision per Rechnung und Überweisung abgewickelt werden, gibt es bei LagerLos keinen anonymen Zahlungsverkehr über die Plattform. Das schafft Klarheit auf beiden Seiten und hält die Kosten für dich jederzeit einsehbar.
Häufige Fragen
Fallen bei LagerLos Gebühren an, wenn ich nur biete?
Nein. Das Anmelden, Stöbern und Bieten ist kostenlos. Eine Gebühr entsteht erst, wenn du den Zuschlag für ein Los erhältst. Dann wird das Aufgeld von 15 Prozent fällig.
Wie hoch ist das Käufer-Aufgeld genau?
Als Käufer zahlst du 15 Prozent auf den Zuschlagspreis. Das Aufgeld wird dir nach dem Zuschlag per Rechnung gestellt und ist per Überweisung zu begleichen. Die Umsatzsteuer ist darin ausgewiesen.
Was kostet mich das Verkaufen und wann zahle ich?
Die Verkäufer-Provision beträgt 10 Prozent auf den Zuschlagspreis und fällt nur im Erfolgsfall an. Wird dein Los verkauft, erhältst du dafür eine Rechnung mit ausgewiesener USt. Bleibt es unverkauft, zahlst du nichts.
Bezahle ich den Kaufpreis über LagerLos?
Nein. LagerLos nimmt keine Kaufpreiszahlung entgegen. Das Warengeld für den Inhalt des Loses fließt direkt zwischen Käufer und Verkäufer bei der Abholung vor Ort. Über LagerLos läuft nur die Gebühr.
Warum kann ich als neuer Käufer nur bis 300 Euro bieten?
Für neue Käufer gilt anfangs ein Gebotslimit von 300 Euro. Sobald du deine erste Rechnung beglichen hast, wird das Limit angehoben und du kannst höher mitbieten. Das dient der Sicherheit auf beiden Seiten.