Zwei Wege, ein Ziel: Lager verwerten
Beim Kleinanzeigen-Verkauf zerlegst du den Bestand in einzelne Posten. Du fotografierst jedes Stueck, schreibst pro Artikel eine Anzeige, setzt einen Preis, beantwortest Nachfragen und koordinierst viele einzelne Abholungen. Fuer gut erhaltene, gut verkaeufliche Einzelstuecke kann das den hoechsten Gesamterloes bringen, weil jeder Posten seinen eigenen Kaeufer findet.
Bei LagerLos verkaufst du den kompletten Inhalt eines Loses als ein Paket, wie gesehen. Du stellst das Los einmal ein, Interessenten bieten sieben Tage lang, am Ende holt eine Person alles auf einmal ab. Das ist ein freihaendiger Verkauf ueber einen Vermittler, keine Versteigerung nach Paragraf 383 BGB. Der grosse Unterschied liegt im Aufwand: eine Beschreibung statt dutzender Anzeigen, ein Abholtermin statt vieler.
Aufwand, Zeit und Reichweite im Vergleich
Aufwand: Kleinanzeigen bedeuten viele kleine Schritte, jede Anzeige einzeln pflegen und viele Chats fuehren. Ein Los einstellen ist ein Vorgang: Fotos vom Bestand, eine ehrliche Beschreibung, fertig.
- Zeit: Einzelverkauf zieht sich oft ueber Wochen, weil Ladenhueter liegen bleiben. Bei LagerLos laeuft die Gebotsphase feste sieben Tage, danach steht das Ergebnis.
- Reichweite: Kleinanzeigen erreichen breites Publikum fuer einzelne Artikel. LagerLos erreicht gezielt Leute, die ganze Lose kaufen wollen, etwa Haendler, Sammler und Wiederverkaeufer.
- Restposten: Beim Einzelverkauf bleibt fast immer etwas uebrig, das niemand will, und das musst du trotzdem entsorgen. Beim Los-Verkauf ist der komplette Inhalt weg, auch die schwer verkaeuflichen Teile.
Abholung und Sicherheit
Bei Kleinanzeigen organisierst du jede Abholung selbst, mit fremden Menschen an wechselnden Terminen. Das kostet Nerven und Zeit, gerade bei sperrigen Sachen. Bei LagerLos gibt es einen Abholtermin fuer alles, mit der Person, die den Zuschlag bekommen hat.
Zur Sicherheit: Verkaeufer bei LagerLos werden vor der Freischaltung per Ausweis und Liveness-Check identifiziert, ueber den Dienstleister Didit. Das schafft eine gepruefte Grundlage, die ein anonymes Kleinanzeigen-Profil nicht bietet. LagerLos ist Vermittler und nimmt kein Kaufpreisgeld an. Das Warengeld fliesst direkt vor Ort zwischen Kaeufer und Verkaeufer. Gebote und geheime Maximalgebote laufen ueber das System, sodass Preisfindung nachvollziehbar bleibt.
So funktioniert der Los-Verkauf bei LagerLos
Anmelden und Bieten sind kostenlos. Der Ablauf ist bewusst schlank gehalten:
- Gebotsphase: sieben Tage. In den letzten zwei Minuten verlaengert jedes neue Gebot die Auktion um zwei Minuten (Soft-Close), damit niemand in der letzten Sekunde ausgebremst wird.
- Geheimes Maximalgebot: Du als Bieter hinterlegst einen Hoechstbetrag. Das System bietet automatisch nur so viel wie noetig, um vorn zu bleiben, bis zu deinem Maximum. Andere sehen deinen Hoechstbetrag nie.
- Optionaler Mindestpreis: Als Verkaeufer kannst du einen geheimen Reservepreis setzen. Wird er nicht erreicht, gibt es keinen Zuschlag. Die Hoehe bleibt verdeckt.
- Gebuehren: Kaeufer zahlen 15 Prozent Aufgeld, Verkaeufer 10 Prozent Provision, jeweils per Rechnung und Ueberweisung nach dem Zuschlag. Der Warenwert selbst wird direkt vor Ort beglichen.
Verkauft wird der komplette Inhalt eines Loses, wie gesehen. Deshalb sind ehrliche Fotos und eine klare Beschreibung wichtig.
Häufige Fragen
Wann lohnt sich der Einzelverkauf ueber Kleinanzeigen mehr?
Wenn du wenige, gut erhaltene und gefragte Einzelstuecke hast und Zeit fuer Fotos, Anzeigen, Nachfragen und mehrere Abholungen mitbringst. Dann kann der Gesamterloes hoeher liegen, weil jeder Posten seinen eigenen Kaeufer findet. Rechne aber damit, dass schwer verkaeufliche Reste liegen bleiben und entsorgt werden muessen.
Wann ist der Los-Verkauf bei LagerLos die bessere Wahl?
Wenn du einen kompletten Raum schnell und mit wenig Aufwand raeumen willst, gemischten Bestand hast oder keine Lust auf viele einzelne Termine und Chats hast. Nach sieben Tagen Gebotsphase ist alles auf einmal weg, auch die Teile, die einzeln kaum jemand will.
Was kostet der Verkauf ueber LagerLos?
Anmelden und Bieten sind kostenlos. Nach dem Zuschlag zahlst du als Verkaeufer 10 Prozent Provision, der Kaeufer zahlt 15 Prozent Aufgeld. Beides laeuft per Rechnung und Ueberweisung. Den Warenwert selbst begleicht der Kaeufer direkt vor Ort, LagerLos nimmt kein Kaufpreisgeld an.
Gibt es beim Los-Verkauf eine Gewaehrleistung?
Verkaufst du als Privatperson, ist die Gewaehrleistung in der Regel ausgeschlossen. Verkauft ein Haendler, gilt fuer Verbraucher das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. In jedem Fall wird der komplette Inhalt wie gesehen verkauft, ehrliche Fotos und Beschreibung sind deshalb entscheidend.
Ist LagerLos eine echte Versteigerung?
Nein. LagerLos ist ein freihaendiger Verkauf ueber einen Vermittler, keine Versteigerung nach Paragraf 383 BGB. Es gibt eine Gebotsphase mit Soft-Close und geheimem Maximalgebot, aber LagerLos tritt nicht als oeffentlicher Versteigerer auf, sondern bringt Verkaeufer und Kaeufer zusammen.