Warum Speditionen ihr Frachtgut über LagerLos verwerten
Unabgeholte Sendungen sind ein doppeltes Problem: Sie belegen Lagerplatz, den du für laufende Auftraege brauchst, und die dahinterstehende Frachtforderung bleibt offen. LagerLos gibt dir einen geordneten Weg, dieses Gut in Wert umzusetzen.
- Du erreichst einen bundesweiten Kreis aus Haendlern, Wiederverkaeufern und Restposten-Kaeufern statt nur lokaler Interessenten.
- Verkauft wird der komplette Inhalt eines Loses wie gesehen, du musst nichts einzeln bewerten oder katalogisieren.
- Der Preis entsteht im Wettbewerb der Gebote, nicht durch eine pauschale Schaetzung unter Wert.
- LagerLos ist reiner Vermittler und nimmt kein Kaufpreisgeld in die Hand, das Warengeld fliesst direkt vor Ort zwischen Kaeufer und dir.
So laeuft die Verwertung ab
Der Ablauf ist auf Klarheit und Rechtssicherheit ausgelegt, damit du im Rahmen deines Frachtfuehrerpfandrechts sauber verwerten kannst.
- Identifizierung: Als Verkaeufer wirst du einmalig per Ausweis und Liveness-Check (über den Anbieter Didit) identifiziert. So ist nachvollziehbar, wer verwertet.
- Verwertungsbefugnis und Herkunft zusichern: Du bestaetigst, dass du zur Verwertung des Gutes berechtigt bist und die Herkunft rechtmaessig ist.
- Los einstellen: Du beschreibst den Inhalt, laedst Fotos hoch und setzt optional einen geheimen Mindestpreis.
- Gebotsphase: 7 Tage lang bieten identifizierte Kaeufer. Ein Soft-Close verlaengert die letzten 2 Minuten um jeweils 2 weitere Minuten, wenn noch geboten wird, damit kein Last-Minute-Gebot untergeht.
- Zuschlag: Der Hoechstbietende erhaelt den Zuschlag. Kontaktdaten werden freigeschaltet, der Kaeufer holt ab und zahlt das Warengeld direkt vor Ort.
Gebote, Mindestpreis und Maximalgebot
LagerLos nutzt ein faires Bietverfahren, das dich vor Verkauf unter Wert schuetzt und für Kaeufer transparent bleibt.
- Geheimer Mindestpreis: Optional legst du eine Schwelle fest, unter der nicht verkauft wird. Sie bleibt für Kaeufer unsichtbar.
- Geheimes Maximalgebot: Kaeufer koennen ein verdecktes Hoechstlimit hinterlegen, das System bietet automatisch nur so weit wie noetig. Das haelt die Gebote realistisch.
- Soft-Close: Faellt in den letzten 2 Minuten noch ein Gebot, verlaengert sich die Frist um 2 Minuten. So gewinnt der echte Hoechstbietende, nicht der mit dem schnellsten Klick.
Was es kostet
Das Modell ist erfolgsbasiert. Du gehst nicht in Vorleistung.
- Anmelden, Einstellen und die Identifizierung sind kostenlos.
- Nach dem Zuschlag zahlst du als Verkaeufer 10 Prozent Provision, nur im Erfolgsfall.
- Der Kaeufer zahlt zusaetzlich ein Aufgeld von 15 Prozent.
- Provision und Aufgeld rechnet LagerLos per Rechnung und Ueberweisung nach dem Zuschlag ab. Das Warengeld selbst laeuft direkt zwischen Kaeufer und dir, LagerLos nimmt kein Kaufpreisgeld an.
Rechtlicher Rahmen
LagerLos ist ein Marktplatz für den freihaendigen Verkauf und tritt ausschliesslich als Vermittler auf.
- Es handelt sich um freihaendigen Verkauf, nicht um eine oeffentliche Versteigerung nach Paragraf 383 BGB.
- Verkauft wird der komplette Inhalt eines Loses wie gesehen.
- Bei Kauf von privat besteht in der Regel keine Gewaehrleistung. Verkaufst du als Haendler an Verbraucher, gelten die Haendlerpflichten inklusive 14 Tage Widerruf.
- Du sicherst als Verkaeufer zu, zur Verwertung befugt zu sein und die Herkunft des Gutes zu kennen. LagerLos prueft die Berechtigung nicht inhaltlich, sondern stellt die Plattform bereit.
Der Marktplatz startet am 01.10.2026.
Häufige Fragen
Darf ich als Spedition unabgeholtes Frachtgut einfach verkaufen?
Unter den Voraussetzungen des gesetzlichen Frachtfuehrerpfandrechts darfst du liegengebliebenes Gut verwerten, um deine offenen Forderungen zu decken. Über LagerLos bestaetigst du deine Verwertungsbefugnis und die rechtmaessige Herkunft. Die konkrete rechtliche Beurteilung deines Einzelfalls solltest du zusaetzlich pruefen, LagerLos stellt die Plattform, nicht die Rechtsberatung.
Wie lange dauert eine Verwertung über LagerLos?
Die Gebotsphase laeuft 7 Tage. In den letzten 2 Minuten sorgt der Soft-Close dafuer, dass sich die Frist bei einem neuen Gebot um jeweils 2 Minuten verlaengert. Nach dem Zuschlag holt der Kaeufer das Gut ab und zahlt das Warengeld direkt vor Ort.
Was kostet mich die Verwertung, wenn nichts verkauft wird?
Nichts. Anmelden, Einstellen und die Identifizierung sind kostenlos. Die Provision von 10 Prozent faellt nur an, wenn tatsaechlich verkauft wird, und wird per Rechnung nach dem Zuschlag abgerechnet.
Muss ich mich als Verkaeufer identifizieren?
Ja. Verkaeufer werden einmalig per Ausweis und Liveness-Check über den Anbieter Didit identifiziert. Das schafft Vertrauen im Markt und dokumentiert, wer das Gut verwertet. Kaeufer geben zum Bieten nur Kontaktdaten an.
Bekomme ich einen Mindestpreis abgesichert?
Du kannst einen geheimen Mindestpreis hinterlegen. Wird er nicht erreicht, kommt kein Verkauf zustande. Der Mindestpreis bleibt für Kaeufer unsichtbar, sie sehen nur die laufenden Gebote.