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Geheimes Maximalgebot: so funktioniert Proxy-Bieten

Ein geheimes Maximalgebot ist der Höchstbetrag, den du für ein Los zu zahlen bereit bist. Du hinterlegst diesen Betrag einmal, und das System bietet danach automatisch für dich mit. Es zahlt dabei immer nur so viel wie nötig, um dich an der Spitze zu halten, und nie mehr als dein Maximum. Niemand außer dir sieht diese Zahl. Dieses Verfahren nennt man Proxy-Bieten. Es macht das Mitbieten bei LagerLos fair, entspannt und planbar, weil du nicht Minute für Minute vor dem Bildschirm sitzen musst.Stand: 16.08.2026 · LagerLos

Was ein geheimes Maximalgebot ist

Ein geheimes Maximalgebot ist der höchste Preis, den du für den kompletten Inhalt eines Loses zahlen würdest. Du gibst diesen Betrag ein, und er bleibt verdeckt. Andere Bietende sehen weder deine Zahl noch, dass ein automatisches Gebot hinterlegt ist.

Sichtbar ist immer nur der aktuelle Gebotsstand, also der Preis, der gerade tatsächlich führt. Dein hinterlegtes Maximum liegt darüber und wird erst dann Stück für Stück angezapft, wenn jemand gegen dich bietet.

  • Du legst dein Maximum einmal fest.
  • Das System bietet automatisch in deinem Namen.
  • Deine Zahl bleibt geheim, auch nach dem Zuschlag.

Wie das automatische Mitbieten funktioniert

Sobald jemand gegen dich bietet, erhöht das System dein Gebot automatisch, aber nur um den kleinsten nötigen Schritt, um wieder an die Spitze zu kommen. Das läuft so lange, bis entweder die Gegenseite aufgibt oder dein hinterlegtes Maximum erreicht ist.

Wird dein Maximum überboten, bekommst du eine Nachricht und kannst entscheiden, ob du ein neues, höheres Maximum hinterlegst. Bleibt niemand über dir, gewinnst du zu einem Preis, der oft deutlich unter deinem Maximum liegt, weil nur so viel geboten wurde wie nötig.

Die Gebotsphase dauert 7 Tage. In den letzten 2 Minuten greift ein Soft-Close: Jedes Gebot, das kurz vor Schluss eingeht, verlängert die Laufzeit um weitere 2 Minuten. So kann niemand ein Los in der allerletzten Sekunde wegschnappen, und dein Proxy-Gebot hat immer eine faire Chance zu reagieren.

Warum niemand dein Maximum sieht

Der Sinn des geheimen Maximalgebots liegt in der Verdecktheit. Würde deine Obergrenze offen liegen, könnten andere dich gezielt bis knapp darunter hochtreiben. Weil deine Zahl verborgen bleibt, entsteht ein fairer Preis: Der Endpreis ergibt sich aus dem, was die Bietenden wirklich zahlen wollen, nicht aus Taktik gegen eine sichtbare Grenze.

Das ist auch der Unterschied zu einem optionalen geheimen Mindestpreis, den der Verkäufer setzen kann. Dieser Reserve genannte Betrag legt fest, unter welchem Preis kein Zuschlag erfolgt. Auch seine Höhe bleibt verdeckt. Wird er nicht erreicht, wird das Los nicht verkauft. Beide Mechanismen arbeiten geheim, aber aus entgegengesetzter Richtung: dein Maximum nach oben, die Reserve des Verkäufers nach unten.

Warum das fair und stressfrei ist

Du musst nicht die ganze Woche und schon gar nicht die letzten Minuten live mitverfolgen. Du überlegst in Ruhe, was dir der Inhalt eines Loses wert ist, hinterlegst diese Zahl und lässt das System den Rest erledigen. Anmelden und Bieten sind kostenlos.

  • Kein Dauerstress vor dem Bildschirm.
  • Keine Impulskäufe im Bietrausch, weil dein Kopf das Maximum vorher festgelegt hat.
  • Ein Preis, der nur so hoch steigt wie tatsächlich nötig.

LagerLos ist dabei Vermittler und wickelt einen freihändigen Verkauf ab, keine Versteigerung nach Paragraf 383 BGB. Verkauft wird der komplette Inhalt eines Loses wie gesehen. Verkäufer werden vorab per Ausweis und Liveness-Prüfung über Didit identifiziert.

Ein einfaches Rechenbeispiel

Angenommen, du hinterlegst als geheimes Maximalgebot 200 Euro. Ein anderer Interessent bietet manuell bis 140 Euro. Dann erhöht das System dein Gebot automatisch nur bis knapp über 140 Euro, etwa auf den nächsten Bietschritt. Du führst, hast aber lange nicht deine 200 Euro ausgereizt. Steigt niemand mehr ein, bekommst du den Zuschlag zu diesem Preis, nicht zu deinem Maximum.

Auf den Zuschlagspreis kommt das Käufer-Aufgeld von 15 Prozent. Der Verkäufer zahlt eine Provision von 10 Prozent. Beides wird nach dem Zuschlag per Rechnung und Überweisung abgerechnet. LagerLos nimmt kein Kaufpreisgeld entgegen. Das Geld für die Ware zahlst du direkt vor Ort bei der Abholung.

Die genannten Beträge sind nur zur Veranschaulichung des Mechanismus gewählt und stehen für keinen echten Marktpreis.

Häufige Fragen

Sieht jemand mein geheimes Maximalgebot?

Nein. Deine hinterlegte Obergrenze bleibt vollständig verdeckt, während der Auktion und auch nach dem Zuschlag. Sichtbar ist für alle nur der aktuelle führende Gebotsstand, nie dein Maximum.

Zahle ich immer meinen Maximalbetrag?

Nein. Das System bietet für dich nur so viel wie nötig, um dich an der Spitze zu halten. Bietet niemand hoch gegen dich, gewinnst du oft deutlich unter deinem hinterlegten Maximum.

Was passiert, wenn mein Maximum überboten wird?

Du bekommst eine Benachrichtigung und kannst entscheiden, ob du ein neues, höheres Maximum hinterlegst. Tust du das nicht, führt der andere Bietende. Der Soft-Close in den letzten 2 Minuten verlängert die Laufzeit bei späten Geboten jeweils um 2 Minuten.

Wie lange läuft die Gebotsphase?

Die Gebotsphase dauert 7 Tage. In den letzten 2 Minuten gilt der Soft-Close: Jedes eingehende Gebot verlängert die Laufzeit um weitere 2 Minuten, damit niemand in der letzten Sekunde ein Los wegschnappen kann.

Was kostet mich das Mitbieten?

Anmelden und Bieten sind kostenlos. Erst nach einem Zuschlag fallen 15 Prozent Käufer-Aufgeld an, abgerechnet per Rechnung und Überweisung. Das Geld für die Ware selbst zahlst du direkt vor Ort bei der Abholung.