Lagerlos.
Wissen und Glossar

Aufgeld und Provision: was kostet LagerLos wirklich?

Bei LagerLos zahlst du keine versteckten Kosten. Es gibt genau zwei Gebühren: das Aufgeld für Käufer und die Provision für Verkäufer. Beide werden erst nach dem Zuschlag fällig und immer per Rechnung abgerechnet. Anmelden und Bieten sind kostenlos. Auf dieser Seite erklären wir jeden Begriff klar, mit einem echten Rechenbeispiel, damit du vor deinem ersten Gebot genau weißt, was am Ende auf dich zukommt.Stand: 16.08.2026 · LagerLos

Aufgeld: die Gebühr für Käufer

Das Aufgeld ist ein Aufschlag, den der Käufer zusätzlich zum Zuschlagspreis an LagerLos zahlt. Es beträgt 15 Prozent auf den Zuschlag. Das Aufgeld ist die Vergütung dafür, dass wir dir das Los vermittelt und die Auktion abgewickelt haben.

  • Berechnung: 15 Prozent vom Preis, mit dem die Auktion für dich endet.
  • Abrechnung: per Rechnung nach dem Zuschlag, per Überweisung.
  • Das Aufgeld geht an LagerLos, nicht an den Verkäufer.

Wichtig: Das eigentliche Warengeld, also den Zuschlagspreis für den Inhalt des Loses, zahlst du direkt vor Ort an den Verkäufer. LagerLos nimmt kein Kaufpreisgeld entgegen und leitet keins weiter.

Provision: die Gebühr für Verkäufer

Die Provision ist die Gebühr, die der Verkäufer nach einem erfolgreichen Verkauf an LagerLos zahlt. Sie beträgt 10 Prozent auf den Zuschlag.

  • Berechnung: 10 Prozent vom Zuschlagspreis des Loses.
  • Abrechnung: per Rechnung nach dem Zuschlag, per Überweisung.
  • Fällig nur bei erfolgreichem Verkauf. Bleibt ein optionaler geheimer Mindestpreis unerreicht, gibt es keinen Zuschlag und damit keine Provision.

Der Verkäufer kassiert das volle Warengeld direkt vor Ort vom Käufer und überweist anschließend die Provision an LagerLos. So läuft das Geld für die Ware nie über uns.

Rechenbeispiel: Zuschlag, Aufgeld, Auszahlung

Nehmen wir an, ein Los erhält den Zuschlag bei 200 Euro. So sieht die Abrechnung aus:

  • Käufer: zahlt 200 Euro Warengeld vor Ort an den Verkäufer, plus 15 Prozent Aufgeld, also 30 Euro per Rechnung an LagerLos. Gesamtkosten für den Käufer: 230 Euro.
  • Verkäufer: nimmt 200 Euro vor Ort ein, zahlt davon 10 Prozent Provision, also 20 Euro per Rechnung an LagerLos. Es bleiben ihm 180 Euro.
  • LagerLos: erhält 30 Euro Aufgeld plus 20 Euro Provision, zusammen 50 Euro, ausschließlich per Rechnung. Kein Kaufpreisgeld läuft über uns.

Die Prozentsätze sind fest: 15 Prozent Aufgeld für Käufer, 10 Prozent Provision für Verkäufer. Setz einfach deinen eigenen Zuschlagspreis ein, dann kennst du deine Kosten.

Was kostenlos bleibt und wie geboten wird

Die Teilnahme selbst kostet nichts. Anmelden und Bieten sind kostenlos. Gebühren entstehen erst mit dem Zuschlag.

So läuft eine Auktion ab:

  • Die Gebotsphase dauert 7 Tage.
  • Soft-Close: Fällt in den letzten 2 Minuten noch ein Gebot, verlängert sich die Auktion um weitere 2 Minuten. So kann niemand in der letzten Sekunde unfair zuschlagen.
  • Geheimes Maximalgebot (Proxy): Du hinterlegst dein Höchstgebot, und das System bietet für dich automatisch nur so viel wie nötig, bis zu deinem Maximum. Andere sehen deine Obergrenze nie.
  • Optionaler geheimer Mindestpreis (Reserve): Der Verkäufer kann eine verdeckte Untergrenze festlegen. Wird sie nicht erreicht, gibt es keinen Zuschlag. Die Höhe bleibt für Bieter verborgen.

Rechtlicher Rahmen: freihändiger Verkauf über einen Vermittler

LagerLos ist Vermittler, nicht Verkäufer. Es handelt sich um einen freihändigen Verkauf, ausdrücklich keine Versteigerung nach Paragraf 383 BGB.

  • Verkauft wird der komplette Inhalt eines Loses, wie gesehen. Du kaufst also den Bestand so, wie er in den Fotos und der Beschreibung gezeigt ist.
  • Beim Kauf von einer Privatperson besteht in der Regel keine Gewährleistung. Kaufst du von einem Händler, hast du 14 Tage Widerrufsrecht.
  • Verkäufer werden per Ausweis und Liveness-Check identifiziert (über Didit), bevor sie ein Los einstellen dürfen.

Start des Marktplatzes ist der 01.10.2026.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Aufgeld bei LagerLos?

Das Käufer-Aufgeld beträgt 15 Prozent auf den Zuschlagspreis. Es wird nach dem Zuschlag per Rechnung abgerechnet und per Überweisung bezahlt. Bei einem Zuschlag von 200 Euro sind das 30 Euro Aufgeld.

Was zahlt der Verkäufer an LagerLos?

Der Verkäufer zahlt eine Provision von 10 Prozent auf den Zuschlag, ebenfalls per Rechnung nach dem Zuschlag. Bei 200 Euro Zuschlag sind das 20 Euro. Fällig wird sie nur, wenn tatsächlich ein Verkauf zustande kommt.

Nimmt LagerLos das Kaufpreisgeld entgegen?

Nein. LagerLos nimmt kein Kaufpreisgeld. Das Warengeld für den Inhalt des Loses zahlst du direkt vor Ort an den Verkäufer. Über LagerLos laufen ausschließlich Aufgeld und Provision, immer per Rechnung.

Kostet das Anmelden und Bieten etwas?

Nein, Anmelden und Bieten sind kostenlos. Kosten entstehen erst mit dem Zuschlag: 15 Prozent Aufgeld für den Käufer und 10 Prozent Provision für den Verkäufer.

Was passiert, wenn der geheime Mindestpreis nicht erreicht wird?

Wird der optionale geheime Mindestpreis nicht erreicht, gibt es keinen Zuschlag. Dann kommt kein Kauf zustande, und es fallen weder Aufgeld noch Provision an. Die Höhe des Mindestpreises bleibt für Bieter die ganze Zeit verdeckt.